Inhalte statt Personen!

Mich ärgern die Unmengen an Inseraten der Politik schon seit langem. Trotz Budget-Fastenwochen werden gewaltige Summen auf Kosten der Landesregierung (auf unsere Kosten) aufgewendet, um Inserate mit den Gesichtern der Politiker zu schalten. Dörfler, Martinz & Co. sollten bekannter werden und – das wird wohl im Kalkül der Macher sein – den Parteien bei der Werbung Geld sparen.

Doch: Was hat das mit den Inhalten zu tun? Nun, die gibt es in Kärnten schlichtweg nicht mehr. Es ist schon schlimm, wenn Werbung zu schaler Reklame verkommt. Noch schlimmer ist, wenn schlechte Reklame zu Personenkult verkommt.

Kapieren Kärntens Politiker nicht, dass man so noch schneller genug von ihnen bekommt?
Sind sie für diese simple Weisheit zu dumm?

Sehr wahrscheinlich sind beide dieser Fragen mit Ja zu beantworten, sonst würden wir nicht täglich sehen müssen, was wir sehen.

Ich möchte noch einmal betonen: Werbung der öffentlichen Hand ist WICHTIG, wenn wichtige Inhalte transportiert werden. Ich habe nichts gegen Inserate der Landesregierung, wenn diese Aussagen statt Personenkult transportieren.

Die Wahrheit: Politiker in Brasilien sind reifer als in Kärnten.

Hier eine Kampagne der Stadt Sao Paolo, über die ich gerade gestolpert bin. Es geht um Umweltverschmutzung und dass man die Stadt doch gefälligst sauberer halten sollte. Gelungen, oder? Hat es dazu dem „G’frieß“ des Bürgermeisters gebraucht? Nein. Eben!

Klicken, um zu vergrößeren! Weitere Inserate (ohne Bürgermeister oder Landeshauptleute) aus dem Bereich Public Interest gibt’s bei Adsoftheworld.com.

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Kommentar: Acht Appelle für mehr politische Kultur

Es ist derzeit besonders leicht, in der ÖVP eine dünne Haut zu haben.  Selbst innerparteilich wird gegen den Kuschelkurs von Landesparteichef Josef Martinz mit den Freiheitlichen in Kärnten (FiK). Auch Klubobmann Stephan M. Tauschitz und Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig kamen in die Kritik einer innerparteilichen (wenngleich nicht allzu mächtigen) Plattform namens Schwarz-bewegt.at.

Es regt sich also Widerstand gegen “Josef Martinz und seine Buberlpartie”. Kollegin Antonia Gössinger schreibt da etwa in ihrem wöchenlichen Kommentar “Salz und Pfeffer:

Von manipulierter Delegierten-Auswahl in einigen Bezirken ist die Rede, für die Goritschnig verantwortlich gemacht wird. Tauschitz wird vorgeworfen, nur Jörg Haider kopieren zu wollen. Rumpold wird angelastet, sich als Reserve-Landesrat zu sehr aufzuspielen. Und bei Martinz selbst sehen Funktionäre „die Arroganz der Ohnmacht“ gegeben. Er wird aufgefordert, die Koalition sofort zu beenden, die Parteienförderung zurückzuzahlen und am besten, gleich zurückzutreten. Auch der Ruf nach einer Urabstimmung ertönt vielfach.

Montage, Fotos (c) ÖVP Kärnten

Dass so mancher Schwarze manchmal einem verstorbenen Landeshauptleuten nachäfft, sich sehr toll vorkommt (Ldtgs.Zl. 125-2/30, 9. Sitzung des Kärntner Landtages – 26. November 2009,  leider gab’s nur eine schriftliche und somit nicht öffentliche Beantwortung) oder Meinungen außen ignoriert (weil das innen gezeichnete Bild zu schön ist), kann man sehen oder nicht.

Zugegeben: Goritschnig hätte man befragen sollen, weil hier eine Faktenfrage aufgeworfen wird. Ich muss aber zugeben, ich kenne die genauen Umstände nicht. Im Zweifel glaube ich immer einem guten Informanten, weil das politische Gegenüber einem meist nur das unkontrollierbare Blau vom Himmel herunter lügen würde.

Gestern Abend bemüßigt sich der kritisierte Schwarze, einen Appell für mehr journalistische Kultur zu verfassen. Aber: Wer nicht frei von Schuld ist, sei gefälligst still. Hier mein Appell an die Kärntner Schwarzen:

1. Brecht keine Gesetze!

Jeder weiß, dass ich das Amtsgeheimnis lieber heute als morgen abschaffen möchte. Aber solange es gilt, gilt es auch für Politiker. Und Protokolle von Regierungssitzungen unterliegen nun leider auch der Amtsverschwiegenheit. Ist so, warum auch immer.

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Wenn man Amtsgeheimnisse schon bricht, sollte man dies nicht auch noch inserieren. Warum die Staatsanwaltschaft nicht aktiv wird, ist mir schleierhaft. Welche Strafe steht eigentlich auf Verletzung des Amtsgeheimnisses (bei kleinen Beamten)?

2. Fälscht keine Akten!

Bleiben wir bei diesem Inserat – geschalten von der ÖVP Kärnten am 23. Dezember 2009. Martinz will dabei seine Unschuld an den überbordenden Schulden des Landes Kärnten abtun. Das PDF (Download hier) verdient eine nähere Betrachtung. Zoomen wir einmal rein:

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Fällte einem beim Wort “Budget 2007” etwas auf? Hat da jemand das Original “bearbeitet”, damit das alles plausibler ausschaut? Wenn man handwerklich dazu nicht in der Lage ist, sollte man das Fälschen von Akten gleich lassen!

3. Rationales Handeln wäre gefragt!

Im Folgenden möchte ich eine Facebook-Mail-Unterhaltung von mir und Thomas Goritschnig wiedergegeben:

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Die Unterhaltung hatte übrigens den vielsagenden Betreff “Hilflos” und zeigt sehr gut, wie ausgeliefert der Bürger gegenüber der Politik und ihrer Großmannsucht ist.

Im erwähnten Artikel ging es um den Pyramidenkogel. Im Kommentar daneben drückte ich die Sorge aus, dass sich die Gemeinde Keutschach finanziell hoffnungslos übernehmen würde. Egal, welche (realistische) Rechnung man anstellt, es käme stets ein finanzielles Fiasko dabei heraus. Gebaut wird trotzdem, (sehr wahrscheinlich) wider besseren Wissens.

4. Verschwendet kein Steuergeld!

In der Budgetfasten-Woche würde vergangene Woche über vieles geredet. Sogar darüber, dass es ein Gesetz geben sollte, das “die Materialschlacht der Parteien in Wahlkämpfen eindämmen soll”. Ich bin gespannt, wie man privaten Vereinen (den Parteien), die zu keinerlei Transparenz nach außen gezwungen sind, so etwas aufzwingen will.

Abgesehen davon: Die noch viel größere Geldverschwendung passiert im Amt der Kärntner Landesregierung. Dort werden Inserate geschalten, als gäbe es kein Morgen mehr.

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Frage an den Bürger (und auch an den Politiker):

  • Was kostet uns der Spaß der Politiker?
  • Was haben wir davon, dass der Pepi oder der Gerhard ständig aus den Zeitungen grinsen?
  • Geht es mehr um Eigen-PR als um die Sache? Wenn Zweiteres der Fall ist, hätte man den Platz doch besser nutzen können, oder?
  • Geht es nicht im Kern darum, den Parteien Geld zu sparen, indem man die eigenen Politiker-Visagen auf Kosten anderer (der Steuerzahler) bekannter macht?
  • Oder dient das alles lediglich dazu, die Geltungssucht einzelner zu befriedigen?

Ein ÖVP-Inserat möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Es erschien so am 3. und 4. Jänner und verzichtete auf die Nennung ÖVP. So ein Zufall aber auch. Wollte man sich damit Geld ersparen, indem man es über die Landesregierung verrechnete? Traute man dem Wähler die Wahrheit (Martinz ist von der ÖVP) nicht zu? Wie bei so vielem gilt vor allem eines: Wir, die Bürger, wissen’s nicht. Kann natürlich auch nur Zufall sein.

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5. Seid transparent!

Wenn in der Politik von Transparenz die Rede ist, dann höchstens als hohle Floskel oder in inhaltsleeren Wahlkampfveranstaltungen. Echte Transparenz will man in der Politik auf Biegen und Brechen vermeiden.

Hin und wieder gibt es aber auch Lichtblicke – etwa als Josef Martinz via Facebook (Goritschnig pflegt dessen Account) versprach, alle Fragen zu beantworten:

Gesagt, getan. Ich habe Martinz zehn Fragen gestellt, die allerdings unliebsam gewesen sein dürften. Antworten habe ich weder erwartet noch bekommen. Grundregel Nummer eins für jeden Politiker scheint zu sein: Bürger, die auf ihre Rechte pochen, sind unliebsame Bürger. Die stören nur. Die “Wir sind wir und die sollen gefälligst nicht aufmucken”-Mentalität sitzt in Kärnten unglaublich tief.

Aber die Revolution ist da, im Web wird irgendwann alles transparent!

6. Vermeidet Polemik!

Erinnerungslücken sind schlimm, kommen aber immer wieder vor – erst Recht in der Politik. Am 10. März steht auf der VP-Website geschrieben: LGF Goritschnig: BK Faymann säumig, Volksgruppenbeirat noch immer nicht konstituiert!

Der LGF meint darin:

Unter anderem könnte – wie von ÖVP Obmann Martinz schon vor Wochen angeregt – die Ortstafelfrage rasch gelöst werden.

Und ich dachte mir: Moment? Gut, die Roten haben den historischen Kompromiss zu den Ortstafeln 2006 vergeigt. Aber …

  • … war es nicht die ÖVP, die seitdem gegen jede neue zweisprachige Ortstafel mobil gemacht hatte?
  • … war es nicht Tauschitz, der sich mit BZÖ/FiK am lautesten und tatkräftigsten dagegen gewehrt hatte?
  • … war es nicht derselbe Tauschitz, der Anwalt Rudolf Vouk in Landtagssitzungen als „rasenden Nationalslowenen“ bezeichnet hatte?
  • War es nicht immer und immer wieder die ÖVP, die entweder selbst Anträge in den Landtag einbrachte oder solche des Koalitionspartners unterstützte, die sich gegen eine Lösung im Ortstafelstreit stellten? Zuletzt vgl. 4. Ldtgs.Zl. 29-3/30, 8. LTG-Sitzung am 29. Oktober 2009.

Abgesehen davon: Solche Anträge sind pure Beschäftigungstherapie für gelangweilte, (meiner Meinung nach) überflüssige und überbezahlte Landtagsabgeordnete. Warum? Weil sie rein gar nichts im Landtag zu tun haben. Die Ortstafeln sind Materie des Bundes. Gleich wichtig könnte sich der Landtag machen, indem er sich Sonnenschein im Sommer wünscht.

Goritschnig zwar Recht: Faymann sollte endlich etwas tun! Aber das darf keine Ausrede für ultimative Erinnerungslücken sein! Immerhin: Es gibt einen Meinungsumschwung bei den Schwarzen (mehr dazu später).

Wenn es Martinz ernst meint mit dem Ortstafelstreit, könnte er ihn in 1-2-3 lösen. Wie? Die ÖVP könnte mit (weiter nutzlosen) Landtags-Resolutionen Druck machen. Klar, die Materie steht – wie es so schön heißt – im koalitionsfreien Raum . . . Vorausgesetzt: Man knickt nicht ein!

7. Knickt nicht ein!

Martinz fühlt sich seit Anfang Jänner scheinbar als starker Mann und stellt eine Bedingung nach der anderen zur Weiterführung der Koalition mit der FiK ein. Freilich seit Jänner ohne irgendwelche Konsequenzen, aber man sollte den Glauben nicht aufgeben. Rekapitulieren wir:

Martinz wollte “Volle Aufklärung zu den Parteispenden-Vorwürfen” von Uwe Scheuch (das Wort Korruptionsverdacht kam dabei nicht vor). Der schwarze Politiker wünschte sich ein Null-Defizit per Verfassung. Seit Monaten – zuletzt am 17. März – wünscht sich Martinz ein Ende des Proporzes. Erst heute fordert der “Superlandesrat” Martinz zu all seinen Ressorts noch die Finanzabteilung des Landes und steht für die Abschaffung des Jugend-Tausenders ein.

Alles nur heiße Eislutscher? Man wird sehen.

8. Macht die Augen auf!

Dieser Punkt bedarf keiner großen Worte. Stattdessen hier ein paar Bilder für die gebrannte schwarze Seele. Sie sollen zum Denken anregen, ob die aktuelle Koalition Kärnten eher schadet oder hilft.

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Und noch ein paar Stichworte fallen mir ein:

  • Von der Staatsanwaltschaft abgesprochene Schuldfähigkeit eines Landeshauptmannes
  • Arrogantes Grinsen aus Kameras nach Bankenrettungen
  • Fliesenleger, die ihr Leben lang auf Knien schuften müssen, um von einem LH verarscht zu werden
  • 50-Euro-Trinkgeld während Hypo-Rettung
  • Bezahlte Werbebroschüren von Auftragnehmern des Landes
  • Autoschieber-Verdachtsfälle im Ausland

Wie blind oder machtgeil muss man denn eigentlich sein, um das hier nicht zu sehen?

Lieber Thomas, ich freu mich auf deine Antwort und hoffe auf Umsetzung meines Appells.
Dein Georg Holzer

Ungeschick mit der k2020.Box

Liebe Leserinnen und Leser!

Diesmal ein kleines Eingeständnis: Ich bin ungeschickt! Eben leerte ich den Spamordner und … in dem Moment als ich auf „Spam endgültig löschen“ klicke, erblicke ich zumindest zweimal „K2020-Box“. Doch da war es leider schon zu spät, die Mails sind endgültig weg.

Wer immer in den letzten zwei Wochen etwas geschickt hat, bitte benutzen Sie die k2020.Box noch einmal. Tut mir leid für die Mühen!

Für alle die das noch nicht kennen: Die k2020.Box ermöglich eine – auf Wunsch komplett anonyme – Übermittlung von Steuergeld-Verschwendungen oder Skandälchen. Mit der k2020.Box kann man mit alles schreiben, das man loswerden will. Anonym und sicher!

Was passiert mit den eingeschickten Fakten und Materialien? Sie dienen als Ausgangslage für weitere Recherchen und werden – so sie sich verifizieren lassen – in der Folge hier (und vermutlich auch anderswo) publiziert.

Allianz Kärnten

Es gibt einige, denen Kärnten nicht egal ist. Es sind immer mehr, …

  • … die sich nicht mehr nur wundern über die Politik(er) in diesem Land.
  • … die aufstehen und sich offen deklarieren.
  • … die sagen, dass es so nicht weiter gehen kann.

Einige davon – unter anderem ich – haben sich in der parteiunabhängigen Plattform Allianz Kärnten zusammen gefunden.

Und heute geht’s los! Um 18 Uhr gibt es an der Universität Klagenfurt die Pressekonferenz anlässlich der offiziellen Vereinsgründung. LIVE-Streaming: www.ustream.tv

Streaming Video by Ustream.TV

Auf der Website www.allianzkaernten.at findet man allerlei Informationen darüber, warum wir das machen, was wir wollen oder wer dabei ist. Ebenfalls zu finden: Der Ehrenkodex für alle Mitglieder. Und eine Facebook-Gruppe gibt es auch schon.

Mitglied kann jeder werden, der sich zu einem offenerem Kärnten bekennt, sich mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wünscht. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 35 Euro und dient u.a. zur Finanzierung von Veranstaltungen.

Nicht jammern, sondern was tun! Werden Sie doch Mitglied der Plattform!
Danke!

Wie viel ist viel?

Man stelle sich vor: Ein Pixel auf einem Monitor sind 1000 Euro. So wird ein Größenvergleich schnell sehr plastisch.

Wir sehen auf einen Blick, wie winzig wir einzelnen Bürger im Vergleich zum großen Ganzen sind. Oder wir können auf einen Blick vergleichen, dass Landeshauptmann Gerhard Dörfler eben nicht gleich viel verdient wie ein Fliesenleger. Aber mein Angebot steht noch …

Vielfach bin ich auf Schätzungen angewiesen, weil es keine wirklich verlässlichen Übersichtszahlen gibt.

Wichtig beim Öffnen: Noch einmal auf die Grafik klicken, damit sie wirklich 1:1 dargstellt wird.

Darf natürlich auch runter geladen, ausgedruckt und weiter gegeben werden 🙂

Was möglich wäre …

… wenn unsere Politiker es verstehen würden …

Sir Tim Berners Lee trat vor einem Jahr bei der TED-Konferenz auf und sprach von OpenData und LinkedData. Er betonte die Wichtigkeit der Veröffentlichung öffentlicher Daten und was damit möglich wäre.

Vor Kurzem kam TBL wieder zu TED – diesmal mit einem Riesen-Erfolg im Gepäck: Der OpenGovernment-Initiative des Vereinigten Königreichs, über die auf K2020 ausführlich berichtet wurde.

Es ist schon beeindruckend, was in einem Jahr weiter gegangen ist. Es ist großartig zu sehen, wie die Welle an OpenGovernment nicht mehr aufzuhalten ist. Nach den USA und UK formen sich nun auch Initiativen in Deutschland und irgendwann werden sich auch unsere Politiker öffnen müssen.

Danke, Tim!

Der Rechtstaat lebt!

Auch in Kärnten dürfen Politik und Verwaltung nicht schalten und walten, wie sie wollen. Auch gegenüber der Kärntner Landesregierung haben Bürger Rechte – etwa jenes auf Auskunft nach dem Verbleib ihres Steuergeldes.

Am 25. November stellte ich bekanntlich ein Auskunftsbegehren. Ich will wissen, wie viel die Mitglieder der Kärntner Landesregierung für Inserate, Werbespots & Co. ausgeben. Klar, dass solche Fragen unangenehm sind und einigen nicht gefallen, weil dann offensichtlich wird, wie hoch dieser Betrag ist. Aber Recht muss für alle und alles in gleicher Weise gelten. Als Steuerzahler habe ich nun einmal ein legitimes Interesse an Transparenz in diesem Bereich.

Die Anfrage bei Landesrat Harald Dobernig blieb jedoch unbeantwortet. Als auch die gesetzte Nachfrist verstrich, bat ich um Ausfertigung eines abschlägigen Bescheids. Alles mein gutes Recht, allerdings wurde dieses einfach ignoriert.

Was tut man in solchen Fällen? Man wendet sich an die Volksanwaltschaft. Heute kam die Antwort und mein Glaube an den Rechtsstaat ist nun wieder intakt. Selbst in Kärnten!

Hier die Antwort (siehe PDF):

Zu Ihrem Schreiben vom 25. Februar 2010 teile ich Ihnen mit, dass die Volksanwaltschaft auf Grund Ihrer Beschwerde betreffend die Nichtbeantwortung eines Auskunftsbegehrens ein Prüfungsverfahren eingeleitet hat. Ich habe mich in diesem Verfahren mit dem Landeshauptmann von Kärnten in Verbindung gesetzt und um Aufklärung ersucht.