Zweisprachige Ortstafeln auf Facebook

Seit der Angelobung von Bundespräsident Heinz Fischer für seine zweite Amtsperiode scheint sich die Diskussion zu beschleunigen. Es bewegt sich etwas im Kärntner Ortstafelstreit …

Ob mein Optimismus verfrüht ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber mich freut, dass es Bewegung gibt und erstmals (soweit ich mich erinnern kann) ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs rasch umgesetzt wurde. Freilich: Es fehlen noch viele weitere zweisprachige Ortstafeln, aber ein Anfang scheint gemacht zu sein.

Wem das gefällt und wer einen Facebook-Account hat, kann es auch kundtun: Es gibt eine „Fanpage“ für zweisprachige Ortstafeln – erreichbar unter www.facebook.com/ortstafeln

„Die Zeit ist reif! Čas je zrel!“, meinte der Bundespräsident bei seiner zweiten Angelobung. Ich finde auch, dass wir endlich diese leidige Diskussion beenden sollen.

Zur Volksbefragung

Einige Politiker, namentlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler und auch immer wieder Mandatare der ÖVP, forderten immer wieder eine Volksbefragung in den betroffenen Gemeinden. „Man dürfe nicht über deren Bedenken drüberfahren“, lautet die Argumentation dafür.

Nur: Betroffen von diesem leidigen Thema sind alle Kärntner. Jenseits der Landesgrenzen werden auch Klagenfurter, Spittaler oder Wolfsberger deshalb ausgelacht.

Oder anders: Wenn man schon alle Betroffenen einbinden will – dann auch bei anderen Themen? Wie wäre es, wenn man Arigonas Zogajs Geschwister, Freunde oder Schulkollegen zur Abschiebung befragt und aufgrund deren Meinung entscheidet?

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