Computer-Unlesbarkeit

Echte Transparenz beginnt bei der Computerlesbarkeit. So wie auf dem linken Bild sieht es aus, was die Landtagsabgeordneten an Budgetmaterialien bekommen. Geschätzte 2000 bis 3000 Seiten voller Zahlentabellen.

Kein Wunder, dass so etwas niemand durchschaut. Warum bietet man so etwas nicht in Form von Excel-Tabellen an? So ließen sich doch Trends und Veränderungen viel leichter nachvollziehen. Aber vielleicht ist das ja nicht im Sinne des Erfinders.

Werde das Konvolut heute mal durch den Scanner werfen. Mal sehen, ob man daraus etwas machen kann. Ich poste auf alle Fälle PDF-Dokumente. Mal sehen, ob ich technisch zu mehr in der Lage bin.

Bildhinweis Featurefoto: (cc) Unhindered by Talent

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6 Gedanken zu „Computer-Unlesbarkeit“

  1. Excel-Tabellen? Bitte überfordere die Leute nicht mit so modernen Dingen!!! Ist ja schon fast ein Wahnsinn, daß man die meisten Formulare von der Landesregierung als WORD-Dokumente nur herunterladen kann. PDF ist da teilweise gänzlich unbekannt. Ausserdem müßten dann die Herren, jenseits des geistigen Erweiterungshorizontes dann vielleicht noch den ECDL-Führerschein machen – und sowas will man ja niemanden zumuten.

    Aber könnte noch weitere gründe haben: Papier ist geduldig, und man kann sich dazu ja Anmerkungen machen (wenn man genug Zeit hat)

    Wenn ich das aber richtig sehe, sind die Blätter nicht lose, sondern gebunden, oder? Hat die Regierung da ne eigene Buchbinderrei im Keller???

    Bin schon gespannt auf die PDF Dateien, hoffe, du hast einen leistungsfähigen schnellen Scanner…..

  2. Ich kann das was Markus sagt nicht ganz nachvollziehen. Es geht eigentlich eh schon unglaublich viel
    auf elektronischem Weg. Vielleicht sollte man einmal eine Übersichtsseite machen mit folgenden Inhalten:

    – derzeitige Gesetzliche Voraussetzungen
    – Anlaufstellen/konkrete derzeitige Möglichkeiten
    – Gesetze in Vorbereitung
    – konkrete Umsetzungen in Vorbereitung.

    Wär glaub ich generell nicht so schlecht:
    Wenn man weiß wo man 2020 sein will,
    muß man wissen wo man derzeit steht,
    um zu erfahren welchen Weg man noch vor sich hat.

  3. @robot: Ja es stimmt schon, man kann mittlerweile schon sehr viel online herunterladen. Aber ein veränderbares proprietäres Format wie MS Word 2003 ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Zum Glück gibt es OpenOffice, damit kann man es dann doch auch unter Linux öffnen – aber im Prinzip kann ich da reinschreiben was ich will, ich glaube nicht, daß irgendjemand das dann noch kontrolliert. Auch PDF ist ein proprietäres Format, aber mittlerweile ein Quasi-Standard im Internet, weswegen man ja Formulare in diesem Format anbieten könnte. Das kann man nicht so leicht ändern 🙂

    Aber zur Frage: Wo will man 2020 sein? Wohl dort, wo GB heute ist, schätze ich mal. Sprich, das man Daten über Steuergeldeinnahmen und Ausgaben einsehen kann, und nicht einfach keine Auskunft darüber erhält….

  4. @Markus: hast Du schon mal diese Seite gesehen? http://www.ktn.gv.at/42053_DE-SERVICE-E-Government_

    Ich glaub halt nur das es nicht zielführend ist sich über die Mitarbeiter der Verwaltung in teilweise schon beleidigender Art und Weise auszulassen und gleichzeitig keine Alternativen zu nennen oder Unterstützung zu liefern.

    Ich glaube es wäre gut beispielhafte bestehende Projekte zu liefern, Gesetzliche Voraussetzungen als Möglichkeiten aufzuzeigen bzw. auf konkrete notwendige zukünftige Änderungen hinzuweisen.

    Ich glaub ein Informatiker oder 20-Jähriger tut sich einfach viel leichter als ein Mitarbeiter der Verwaltung der seinen Job seit 30 Jahren erledigt. Ich zähle mich zur ersten Gruppe und muß oft feststellen wie unflexibel eben diese Gruppe ist, wenn es darum geht sich in einem neuen System (die öffentliche Verwaltung) zurechtzufinden. Gleiches sollte man der zweiten Gruppe von Menschen zugestehen (und auch dort gibt es sehr flexible Menschen).

  5. @robot: Sorry, hab die Seite so noch nicht gesehen. Aber du wirst mir zustimmen, dass die überwiegende Anzahl der Dokumente im WinWordFormat sind. Und ja, ich sehe es auch ein, dass nicht jeder Verwaltungsbeamte sich über diese EDV-Dinge informieren kann.

    Aber was Beleidigend betrifft: Mit meiner Aussage im 1. Posting habe ich NICHT die Beamten im Dienste des Landes/Bezirkes/Gemeinde gemeint!!! Mit Herren habe ich eher unsere politische Elite im Land gemeint…

    Um aber nun etwas konstruktives einzubringen, mal ne Frage: Wie kommunizieren den die Abteilungen innerhalb der Regierung miteinander? Da wird doch wohl mit elektronischen Medien kommuniziert, oder? Weil dann könnte man via LemonCMS der Kärntner Landesregierung Anträge an und Beschlüsse von der Regierung über ein Portal Online zugänglich machen… Da muss es dann in elektronischer Form vorliegen, und wenn es Excel ist, ist es eben Excel – aber immer noch besser, als Papier unnötig zu verschwenden….

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