Der ORF greift Inseratenflut auf

Es freut mich, dass nicht nur mir die Flut an Eigen-Werbung unserer Landespolitik sauer aufstößt. Heute nahm sich auch der ORF dieses Themas auf kaernten.orf.at an.

Ebenfalls erfreulich: Erstmals werden Zahlen genannt – wenngleich es weiter einige Unklarheiten gibt.

Dem Bericht zufolge, sollen die Politiker des Landes im Vorjahr (dem Jahr der Landtagswahl) zehn Millionen Euro (17,80 Euro für jede Kärntnerin und jeden Kärntner) für Werbung ausgegeben haben. Die Zahl stammt von einem Personalvertreter – immerhin nennt jemand eine Zahl, wenngleich sie mit Vorsicht zu genießen ist.

Landesrat Harald Dobernig sieht die Inseratenflut zwar als „nicht verschwenderisch“ an, meint aber:

Das war auf jeden Fall überzogen

Abgesehen vom Muttertag und dem Kultursommer würde man keine Inserate mit Dobernig finden. Stimmt das? Hat wer sonst noch was gesehen? Dobernig weiter:

Jeder bekommt den gleichen Betrag zugestanden, dieser wird deutlich – ich schätze um 40 Prozent -unter dem Niveau von 2009 liegen.

Das würde bedeuten, dass heuer sechs Millionen Euro an Inseraten, Rundfunkspots, Werbegeschenken und dergleichen ausgegeben wird. Das wären dann 850.000 Euro pro Regierungsmitglied.

Im Artikel wird aber noch eine andere Zahl genannt. Demnach würden nur 400.000 Euro pro Regierungsmitglied zur Verfügung stehen. Was stimmt jetzt?

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Ein Gedanke zu „Der ORF greift Inseratenflut auf“

  1. wie wär`s mit dem Heimatherbst, da gab es einiges? glückwünsche zu Weihnachten – da fehlte aus Versehen der Hr. LR Ragger am Foto …
    Mehr fällt mir auf Anhieb auch nicht ein
    lg, el

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