Warum alles so ist, wie es ist

Österreich sei

“Eine Öffentlichkeit, die ihr Empörungspotenzial grundsätzlich nur an Nebenschauplätzen verprasst, führt nämlich zu genau der Art von Politik, die in Österreich praktiziert wird.”

0931[1] Das ist die Quintessenz einer genialen und treffenden Analyse der heimischen Politik von Rosemarie Schwaiger im aktuellen Profil. Kaum zuvor habe ich eine treffendere Erklärung bekommen, warum (möglicherweise vorhandene) Korruption in der Politik, Milliardenverschwendungen oder Packeleien kaum einen aufregen.

Die Politik versteht es einfach viel zu gut, Nicht-Themen wie

  • Kärntens Ortstafeln,
  • einige prügelnde Tschetschenen,
  • die Gefahr durch Ostbanden oder
  • die Saualm

zu echten Themen zu machen, die dann sofort die Stammtisch-Hoheit erhalten. Tu felix Austria!

Wenn, nur zum Beispiel, fünf Cent Preiserhöhung je Liter Superbenzin mehr Ärger machen als die zwei, drei Milliarden, die in der jüngeren Vergangenheit von staatsnahen Betrieben verbrannt wurden, ist glasklar, welches Problem auf der Regierungsagenda weiter oben steht.

Wie treffend, wie treffend. Kein Wunder, dass wirklich dringende Dinge unbearbeitet bleiben.

Hier zum Nachlesen und als MP3-Datei zum Anhören.

[Link zu Profil-Audio aktualisiert]

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